Integration in den Klassen
„Eine Schule, die gut für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ist, ist eine bessere Schule für alle.“ (aus: Integration in der Praxis)
Integration ist die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft.
Nichtbehinderte Schüler lernen ihren Schulalltag mit Gleichaltrigen zu teilen, die auf die eine oder andere Weise „anders“ sind.
Dies kann am besten durch Formen des kooperativen Unterrichts umgesetzt werden. Das Lernen in Teams ermöglicht dadurch den Schülern mit ihren Verschiedenheiten konstruktiv umzugehen. Jeder hat Stärken und Schwächen. Das Ziel ist: Wertschätzend und respektvoll miteinander umzugehen.
Im Schuljahr 2010/11 befindet sich in jeder Jahrgangsstufe eine Integrationsklasse. In diesen Klassen unterrichten jeweils 2 DiplompädagogInnen und in einer Klasse arbeitet zusätzlich eine Stützkraft.
Der Unterricht findet gemeinsam statt, jedoch individuell und differenziert. Nach Bedarf werden die Schüler in einer Kleingruppe in angeschlossenen Nebenräumen unterrichtet. Großer Wert wird auf Gemeinschaft, Ordnung, Ruhe, Bewegung und Sport, gesunde Ernährung und praktische Arbeit gelegt. Es wird viel gesungen und getanzt, auch Spaß und Spiel kommen nie zu kurz. So können sich alle Personen der Klassen individuell entfalten und sich vor allem Wohlfühlen.
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